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So fließen die Mittel: 150 Milliarden Euro für das Gesundheitswesen.

 

 

 

 

 

 

Bei den Gesundheitskosten nimmt Deutschland mit Ausgaben von über 250 Milliarden Euro einen internationalen Spitzenplatz ein. Allein die gesetzliche Krankenversicherung gibt rund 150 Milliarden Euro im Jahr aus. Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurde mit der Einführung des Gesundheitsfonds neu gestaltet.

Seit 1. Januar 2009 zahlen alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen den gleichen Beitragssatz. Derzeit beträgt der einheitliche Krankenkassen-Beitragssatz 15,5 Prozent. Der ermäßigte Satz beträgt 14,9 Prozent. Der Bund zahlt zur Abgeltung der versicherungsfremden Leistungen der Krankenkassen für das Jahr 2009 vier Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds. Ab dem Jahr 2010 erhöhen sich diese Leistungen um jährlich 1,5 Milliarden Euro bis zu einer Gesamtsumme von 14 Milliarden Euro.

Bis zum 31. Dezember 2010 bleibt die Organisation des Beitragseinzugs in der bisherigen Form erhalten. Ab dem 1. Januar 2011 erhalten Arbeitgeber die Möglichkeit, ihre Beiträge, Beitragsnachweise und Meldungen gebündelt an eine Weiterleitungsstelle zu entrichten. Das Bundesversicherungsamt (BVA) wird den Gesundheitsfonds verwalten.

Jede Krankenkasse erhält pro Versicherten eine pauschale Zuweisung sowie ergänzende Zu- und Abschläge je nach Alter, Geschlecht und Krankheit ihrer Versicherten. Durch die Berücksichtigung schwerwiegender und kostenintensiver chronischer Krankheiten trägt der Risikostrukturausgleich (RSA) dem unterschiedlichen Versorgungsbedarf der Versicherten einer Krankenkasse Rechnung. Dieser weiterentwickelte, morbiditätsorientierte RSA wurde ebenfalls zum 1. Januar 2009 eingeführt.

 

Gesundheitsfonds wird vom Bundesversicherungsamt mit Sitz in Bonn verwaltet.

Der Gesundheitsfond ist momentan letztendlich eine Geldsammelstelle zur Verteilung dieser gesammelten Gelder an die Krankenkassen. Dies geschieht nach gesetzlichen Vorgaben. Die KK vergüten dann die Leistungserbringer.

In die Zukunft geschaut, könnte der GF die KK ersetzen und überflüssig machen. SPD lehnt das aber ab !!!Die Einnahmequellen für den GF sind momentan: KV-Prämien der AN und AG, Steuerzuführungen        Zukünftig könnten aber noch diverse andere Einnahmequellen den GF speisen: Prämien über andere Einkunftsarten, wie Mieten, Kapitaleinkünfte usw.

    Ich empfehle einen sehr interessanten Link zur Website desBundesministeriums der Justiz. Hier sind sämtliche deutschen Gesetze alphabetisch aufgeführt und aktualisiert:

    http://www.bundesrecht.juris.de